FILTR
8 GRÜNDE FÜR DIE AUFNAHME VON SOJALEBENSMITTLEN IN DEN SPEISEPLAN
1. Sojaeiweiß (Sojaprotein) ist unter den pflanzlichen Eiweißen, in Hinsicht auf die Aminosäurezusammensetzung, das qualitativ hochwertigste Eiweiß. Bei einer alternativen Erhnährungsweise (insbesondere, wenn es sich um den strikten Vegetarismus handelt) ist es unmöglich, ohne Sojalebensmittel einen vom Ernährungswert her vollwertigen Speiseplan zu erstellen. Sojaeiweiß wird auch in großem Maße von Sportlern bevorzugt.
2. Sojaeiweiß senkt den Cholesterinspiegel dann im Blut, wenn man zum Zeitpunkt des Beginns der Konsumation einen erhöhten Spiegel dieses Fettstoffes hat. Der Effekt tritt bereits nach der Aufnahme von 25 g Sojaprotein täglich ein, indem diese Menge z.B. durch 50 g Sojafleisch gedeckt wird.
3. Ein großer Mangel des Speiseplans der meisten Menschen ist das Defizit an Ballaststoffen, da der Mensch täglich etwa 30 g Ballaststoffe zu sich nehmen sollte, wobei der durchschnittliche Verbrauch im realen Leben nur die Hälfte beträgt. Die Faser- bzw. Ballaststoffe sind für die einwandfreie Darmfunktion als Vorbeugung gegen Verstopfung von Wichtigkeit und helfen den Spiegel der Blutfette und des Blutzuckers zu regulieren. 100 g Sojafleisch enthalten ganze 17 g Ballaststoffe.
4. Übergewicht und Fettleibigkeit sind ein Problem, das bei uns vor allem die erwachsene Bevölkerung betrifft. Heute ist klar, dass man beim Abnehmen nicht hungern soltle, sondern dass es viel vorteilhafter ist, den Speiseplan leichter zu gestalten und gleichzeitig genügend Eiweiße aufzunehmen, damit die Gewichtsreduzierung nicht zu Lasten der Muskelmasse geht. Genau diesen Parametern werden das Sojafleisch und die anderen Sojaprodukte gerecht.
5. In der Tschechischen Republik ist leider ein Ansteigen der Krebserkranungen des Dickdarms zu verzeichnen. Der Zusammenhang mit der Qualität der Ernährung ist in diesem Falle offensichtlich. Sojalebensmittel enthalten Stoffe, die gegen die karzinogenen Stoffe wirken, denen wir bei bestem Willen nicht völlig ausweichen können. Ein Vorteil von Sojalebensmitteln besteht im geringen Fettgehalt, in den Ballaststoffen sowie in Stoffen aus der Gruppe der Isoflavonoide. Die Isoflavonoide Daidzein und Genistein verhindern das Entstehen von Brustkrebs und Prostatakrebs.
6. Viele Frauen in den Wechseljahren verlieren (oftmals unnötig) an Knochenmasse und es kommt zur Entstehung von Osteoporose. Die oben erwähnten Isoflavonoide wirken auch hier vorbeugend – das Kalzium, das die Frau über die Nahrung aufnimmt, „hält sich“ im Organismus leichter. Die Voraussetzung dafür ist selbstverständlich ein gesunder Lebensstil (nicht rauchen, geeignete Bewegung, ausreichende Menge an Milchprodukte).
7. Sojaprodukte sind auch bei der diabetischen Diät geeignet, denn sie enthalten relativ wenig Saccharide (Zucker) und darüber hinaus haben diese Saccharide einen geringen glykämischen Index, sodass es nach dem Essen zu keinem allzu hohen Anstieg der Glykämie kommt. Nach einem Essen mit niedrigem glykämischen Index hält das Gefühl der Sättigung länger an, was sowohl für die Bekämpfung der Diabetes, als auch des Übergewichts gut ist, denn Diabetiker sind in der Regel übergewichtig.
8. Sojalebensmittel sind eine willkommene Abwechselung im Speiseplan eines jeden von uns – auch bei bislang völlig gesunden Menschen. Sojafleisch gehört zum modernen Ernährungsstil und ist insbesondere bei der jungen Generation beliebt. Dabei ist es nicht notwendig, auf klassisches Fleisch völlig zu verzichten – im Gegenteil, pflanzliches und tierisches Fleisch können einander sehr gut ergänzen. Es genügen lediglich etwas Mut und Fantasie. Für den Anfang lassen Sie sich durch erprobte Rezepte inspirieren.